Öffnet Frankreich die Grenzen für Online Pokern?
CardsChat. com berichtet letzte Woche, dass Frankreich seine langjährigen Grenzen gegen das Online-Poker beenden will, da es eine Liquiditäts-Sharing-Vereinbarung mit anderen Ländern in Europa vereinbart haben. Frankreich war eine der großen europäischen Nationen gewesen, zusammen mit Italien und Spanien, die auf darauf bestanden haben, dass ihren willigen Spielern keine Möglichkeit zum Online-Pokern gegeben wird. Das funktionierte so ähnlich wie das innerstaatliche amerikanische Online-Poker.
Der jetzige Umschwung im Denken basiert auf einer Vereinbarung, nach der die französische “Digital Republic” Bill der Online-Gaming-Behörde erlaubt, einen Liqiditätsaustausch mit anderen Ländern treten darf. Die neue Änderung erklärt, dass der Schritt notwendig war und hoffentlich nicht zu schlecht sein wird.
Durch die Einengung auf dem französischen Markt haben die Verantwortlichen Raum für illegale Seiten geschaffen, die durch die angebotenen Spieler mehr Gewinne ausschütten konnten. Illegal noch dazu. Dadurch gewannen sie noch mehr Spieler und haben damit einen größeren Zulauf und damit noch höhere Gewinnausschüttungen, die am Staat Frankreich vorbei gehen. Das soll eingedämmt werden.
Die derzeitigen Anbieter auf dem französischen Markt sind Winamax. fr, PokerStars. fr, PartyPoker. fr und iPoker. fr, Alle anderen sind keinen reinen französischen Spiele. Laut einem Bericht aus 2014 hat fast die Hälfte aller Pokerspieler aus Frankreich ein Konto mit einem Standort außerhalb von diesem Land. Fast ein Viertel aller Spieler ist nur im Ausland unterwegs mit seinem Konto.
Die französische Behörde hat gemäß der neuen Möglichkeiten Hold´em und Omaha als legales Poker-Angebot zugelassen. Der französische Präsident Holland hofft Mitte Oktober das neue Dokument unterzeichnen zu können, nachdem dann alle Zäune zur Verhinderung von Online-Poker-Spielen niedergerissen werden.
Damit würde dann alle Franzosen, wie in anderen Ländern auch, das Spielen legal erlaubt sein und nicht wie derzeit sich in einer Grauzone befinden. Wobei Grauzone auch nicht korrekt ist. Es war strikt verboten. Aber wie mit allen Verboten kommt man nicht weit damit, wenn alle um einen herum diese Möglichkeiten haben, nur man selbst der Freude und dem Spaß beraubt wird. So ging es denn wohl doch nicht. Und dem Staat sind jede Menge Einnahmen verloren gegangen. Da wollte man nicht länger tatenlos zusehen.




